Am 26. November fand der zweite Abend unserer Themenreihe statt – dieses Mal rund um ein Fach, das uns alle ein Leben lang begleitet: die Mathematik. Obwohl die Runde kleiner war als erhofft, entstanden im Laufe des Abends bereichernde Gespräche, spannende Fragen und ein reger Austausch.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung eröffneten wir zunächst den Blick auf die Unterschiede zwischen dem Lehrplan der öffentlichen Schule und unserem Montessori-Curriculum. Besonders deutlich wurde dabei, wie stark das Montessori-Material die mathematischen Grundlagen nicht nur verständlich macht, sondern auch erfahrbar und freudvoll vermittelt.
Im Anschluss daran durften die Eltern selbst aktiv werden: Sie erkundeten die vorbereitete Umgebung, probierten Materialien aus und erlebten so – ganz ähnlich wie ihre Kinder – wie mathematische Konzepte durch eigenes Tun begreifbar werden. Für viele war dies eine neue Erfahrung, die auch herausforderte: Gewohnte Muster loszulassen und sich wirklich auf das Material einzulassen, fiel nicht allen leicht. Gleichzeitig wurde spürbar, wie wertvoll dieser Perspektivwechsel ist, um die Lernwege der Kinder besser nachvollziehen zu können.
Wir danken allen, die sich auf diesen Abend eingelassen haben. Es sind genau diese Begegnungen, die unsere Arbeit sichtbar machen und den Austausch zwischen Elternhaus und Kinderhaus bzw. Schule stärken.
Wir freuen uns schon jetzt darauf, am 18. Februar wieder einzuladen. Dann tauchen wir in die faszinierende Welt der Geometrie ein – und hoffen, dass sich viele Eltern erneut neugierig mit auf den Weg machen.







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