Alter der Kinder: 3 - 6 Jahre

Kinderanzahl: 14 + 5  

 

 

 

 

 

 

 

Grobe Struktur unseres Tagesablaufes:

 

Das Ankommen findet von 7:30 bis 8:30 meistens im Garten statt und damit beginnen bereits die Übungen des praktischen Lebens mit der Sorge zur Umgebung im Außenbereich. Die Pflege des Gartens, wie Unkraut zupfen, Hecke schneiden oder Schnee schaufeln gehören zu unseren täglichen Arbeiten dazu. Auch unsere Blumen brauchen eine liebevolle Versorgung. Im Frühjahr wurde viel Obst und Gemüse gepflanzt und einige Kinder kontrollieren gleich nach dem Ankommen, ob die Pflanzen wieder gewachsen sind und womöglich schon geerntet werden können. 

 

Die Übungen zur Sorge für sich selbst beginnen beim Eintritt ins Kinderhaus, wenn die Kinder ihre eigenen Schuhe putzen, bevor sie diese in die Garderobe bringen. Selbständiges Ausziehen und Aufhängen der Kleidung wird bei Bedarf unterstützt, danach gehen die Kinder hinauf zu ihren Kästen und ziehen sich um.

Wir haben für die Kinder eigene Kinderhauskleidung, die von uns besorgt und auch gewaschen wird. 

 

Ab dann beginnt die freie Wahl der Arbeit. Die Kinder entscheiden, ob sie gleich im Obergeschoss im Gruppenraum aus den Bereichen Mathematik, Sprache oder Natur (Biologie, Geographie, Geschichte) eine Arbeit beginnen oder lieber im unteren Geschoss beginnt eine Jause zu sich zu nehmen. Die Kinder richten sind hier weitgehend selbständig unterwegs. Sie decken auf, schenken sich ein, streichen ihre Brote selber  und bringen schließlich alles wieder in Ordnung, in dem sie das schmutzige Geschirr abwaschen und wieder ins Regal räumen. 

 

Die Kinder, die keine Jause essen möchten, gehen in den Gruppenraum unten und holen sich Arbeiten aus den Bereichen Kunst, Musik, Sinne und Übungen des praktischen Lebens. Sollten sie selber keine Arbeit finden, geben wir dem Kind eine Darbietung eines Materials. Wir zeigen den Umgang mit dem Material und übergeben es danach dem Kind. Das kann selbständig tätig werden, muss aber natürlich nicht genauso damit arbeiten, wie wir es gezeigt haben (auch wenn sie es meist ohnehin machen). Als einzige Grenzen sind die Unversehrtheit des Materials und der Gruppe zu sehen. Ansonsten hat das Kind die Freiheit zu wählen, mit welchem Material es wie lange und mit wem (alleine, mit einem 2. Kind) und auch wo (am Tisch, am Teppich, im Garten) es möchte zu arbeiten.

 

Viele Angebote kennen die Kinder bereits aus der Kleinkindgemeinschaft. Diese Materialien stehen den Kindern im Kinderhaus in einem anderen Schwierigkeitsgrad zur Verfügung.

 

Die Aufgabe der Pädagoginnen ist es, den Kindern immer wieder Angebote zu verschiedenen Themenbereichen, wie Kultur, Länder, Kunst, und Musik zu geben, aber unsere Hauptaufgabe besteht darin, das Kind so gut zu beobachten, um individuell passende Angebote zu setzen, die das Kind in seinem Selbstaufbau unterstützen und seine Eigenständigkeit, sein Verantwortungsgefühl und sein Selbstbewusstsein stärken.

Alle Beobachtungen werden dokumentiert und somit der nächste Entwicklungsschritt des Kindes rechtzeitig erkannt und das passende Material geplant.

 

Die Freiheit der Wahl führt dazu, dass die Kinder auch wirklich Zeit brauchen, um an ihrer Entwicklung zu arbeiten. Das Montessorimaterial wird auch Entwicklungsmaterial genannt und die Kinder haben wirklich sehr viele Möglichkeiten ihre Interessen zu bedienen. Die Möglichkeit einer durchgehenden Arbeitszeit von 3 Stunden möchten wir ihnen deshalb unbedingt ermöglichen.

 

Das Gehen auf der Linie und auch die Stilleübung sind fixe Bestandteile im Tagesablauf, manchmal einfach zwischendurch, manchmal kurz vor dem Mittagessen, je nachdem wie es für die Gruppe passt. Der Tisch wird von 1-2 Kindern für das Mittagessen gedeckt und dann freuen sich alle schon auf den Besuch der jungen Kinder aus der Kleinkindgemeinschaft nebenan. Die Kinder essen gemeinsam und nachdem sie freie Platzwahl haben, ergeben sich täglich neue soziale Übungsmöglichkeiten.

Nach dem Mittagessen räumen die Kinder ihre Plätze selbständig ab und säubern sie, danach gehen sie in die Garderobe umziehen und in den Garten. Der Sandplatz, der Kletterhügel, die Reckstange oder auch die Bank unter dem großen Baum laden die Kinder ein, die Wartezeit auf ihre Eltern gemeinsam mit der Gruppe zu nutzen.

 

Um 13 Uhr ist die erste, um 14:00 Uhr die zweite Abholmöglichkeit für die Eltern.

 

 

Kontakt Bad Vöslau

Montessori - Haus des Kindes

Kinderhaus & Kleinkindgemeinschaft

Wasserleitungsgasse 2

2540 Bad Vöslau /Gainfarn

 

Tel.:

0676/7143121 (Tanja Fangl)

 

E-Mail:

info@montessori-hausdeskindes.at

    

Kontakt Baden

Montessorischule- Haus des Kindes

Rollettgasse 2

(Ecke Gutenbrunnerstrasse 12)

2500 Baden

 

Tel.:

0664/9155716 (Heidemarie Degeorgi)

 

E-Mail:

schule@montessori-hausdeskindes.at